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Der Restabfallbehälter

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Restabfälle sind die in Haushalten, auf Wohngrundstücken und gewerblichen Einrichtungen anfallenden Abfälle, die nicht mehr verwertet werden können.
Diese Abfälle können in 60-, 80-, 120-, 240-, und 1100-Liter-Restabfallbehältern entsorgt werden.
Jeder Grundstückseigentümer ist verpflichtet, sein Grundstück an die öffentliche Abfallentsorgung anzuschließen und Abfallbehälter in ausreichender Anzahl vorzuhalten.

Haben Sie ausnahmsweise einmal mehr Restabfall als in Ihren Restabfallbehälter passt, dann können Sie diesen in einem amtlich zugelassenen Abfallsack "Müllbüdel" sammeln und stellen diesen bei der nächsten Leerung neben den Restabfallbehälter.
Der "Müllbüdel", für den Sie mit dem Kauf die Entsorgungsgebühr entrichtet haben, wird dann mitgenommen. Bis um 06:00 Uhr früh müssen die Abfallbehälter am Abfuhrtag bereitgestellt sein.

 

 

In den Restabfallbehälter gehören z. B.:

  • Asche und Kehricht
  • Backpapier
  • Brillenglas
  • Dia, Film, Foto, Video
  • Einwegbesteck
  • Einwegrasierer
  • Feuerzeug
  • Gefrierdose
  • Haushaltsgegenstände
  • Hygieneartikel
  • Kassette
  • Klarsichthülle
  • Kleiderbügel
  • Kleintiereinstreu, Vogelsand
  • Lumpen
  • Plastikplane
  • sonstige Gebrauchsgegenstände
  • Spielsachen
  • stark verschmutzte Verpackung
  • Staubsaugerbeutel
  • Tapete
  • Toilettenbürste
  • unbrauchbare Kleidung und Schuhe
  • Verbandszeug und Pflaster
  • verschmutztes Styropor
  • Windel
  • Zahnbürste

Die Aufzählung ist beispielhaft und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Nicht in den Restabfall gehören:

  • Sonderabfälle wie Chemikalien, Verdünnung, flüssige Lacke und Lasuren
  • Papier, Pappe
  • Glasflaschen
  • Verpackungsmaterialen aus Kunststoff oder Verbundstoffen (Milchkartons)
  • Bioabfälle wie Essensreste, Küchenabfälle
  • Grünabfälle wie Gras, Äste, Laub, Zweige
  • Elektrokleingeräte
  • Energiesparlampen
  • Leuchtstoffröhren (Gasentladungslampen)
  • Batterien

Hinweis:

Der Nutzer des Restabfallbehälters ist für die Entleerbarkeit verantwortlich, d. h. die Abfälle müssen so in die Tonnen eingebracht werden, dass sie bei der Kippung, allein durch die Schwerkraft, herausfallen können.
Die Abfälle dürfen nicht verpreßt oder eingestampft werden.

Bei Frosttemperaturen besteht die Gefahr, dass die Abfälle festfrieren.
Die Abfälle rutschen nicht aus der Tonne, weil die Haftungskräfte stärker sind als die Schwerkraft und die Tonne kann nicht geleert werden.
Der Nutzer des Restabfallbehälters ist dann nicht selten verärgert, weil er für eine Entleerung bezahlt, die nicht vollständig erfolgt ist.

Hier ist die Mitwirkung des Behälternutzers notwendig. Damit Väterchen Frost nicht länger für Entsorgungsfrust sorgt, hat der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft einige Winter-Tipps:

  • Legen Sie auf den Grund Ihrer Mülltonne etwas zerknülltes Zeitungspapier und füllen Sie Ihren Hausmüll, bevor Sie ihn in die Tonne geben, in Beutel.
  • Wer die Möglichkeit hat, seinen Abfallbehälter in der Nacht vor der Leerung in eine Garage, Scheune oder einen anderen geschützten Raum zu stellen, sollte dies tun.
  • Oft hilft bereits ein kälte- und windgeschützter Standort für den Abfallbehälter.
  • Sie sollten den Abfallbehälter erst morgens vor der Leerung - bis 06:00 Uhr - an die Straße rollen.
  • Asche aus Holzöfen sollte nur völlig ausgekühlt und ebenfalls in Kunststoffbeuteln in die Tonne gefüllt werden, damit sie nicht beim Erkalten in der Tonne verklebt und anschließend festfriert.
  • Lockern Sie in regelmäßigen Abständen und besonders am Abfuhrtag mit einem Stock oder Spaten vorsichtig den Müll an den Seitenwänden der Tonne.
  • Ein Lösen des eingefrorenen oder verdichteten Abfalls durch die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens ist aus Unfallschutzgründen nicht erlaubt!
  • Der Deckel der Mülltonne sollte geschlossen gehalten werden, damit nicht zusätzliche Feuchtigkeit eindringen kann.

Wenn Sie diese Ratschläge beherzigen, werden Sie auch mit Ihren Abfallbehältern gut durch die frostigen Tage kommen.
Angefrorener oder verdichteter Abfall, der in dem Behälter zurückbleibt, führt nicht zu einem Anspruch auf kostenlose Nachentleerung, Gebührenreduzierung oder Schadenersatz.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 29. Januar 2016 um 08:50 Uhr