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Energiesparlampen – gut für die Umwelt, aber nicht für die Mülltonne!

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sparlampenAm 1. September 2009 trat eine EU-Regelung in Kraft, die schrittweise die herkömmliche Glühlampe vom Markt verschwinden lässt.

Es dürfen zukünftig nur noch Glühlampen verkauft werden, die bestimmte Mindestanforderungen an die Energieeffizienz erfüllen.
Da diese Anforderungen von herkömmlichen Glühlampen nicht erfüllt werden können,
bedeutet das das Ende der "Glühlampe".

In vielen Bereichen werden Kompaktleuchtstofflampen – allgemein als „Energiesparlampen" bekannt - an ihre Stelle treten.
Diese Energiesparlampen benötigen bei gleicher Lichtausbeute nur ca. 20 % der elektrischen Energie, die eine herkömmliche Glühlampe benötigt.

Technisch bedingt enthalten die Energiesparlampen allerdings geringe Spuren von Quecksilber und dürfen deshalb nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.

Kompaktleuchtstofflampen müssen gesondert erfasst und als Sonderabfall behandelt werden.
Glas, Quecksilber und in den Lampen enthaltene Metalle werden rückgewonnen und können als Rohstoff erneut eingesetzt werden.

Anders als z. B. bei Batterien und Motorenöl hat der Gesetzgeber darauf verzichtet, Einzelhändler, die Kompaktleuchtstoffröhren verkaufen, zu verpflichten, diese zurückzunehmen.
Zwar besteht eine Pflicht zur Rücknahme und Verwertung für die Hersteller, diese Pflicht beinhaltet aber nicht die Sammlung der gebrauchten.

Zur Erfassung der Energiesparlampen ist der „öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger", also der Landkreis, verpflichtet.

Die Kompaktleuchtstofflampen „Energiesparlampen" können Sie auf den Wertstoffhöfen, auf der Abfallentsorgungsanlage in Camitz und am Schadstoffmobil (Tourenplan Schadstoffsammlung) kostenfrei abgeben.

Sammelstellen in ihrer Nähe finden Sie unter www.lichtzeichen.de/sammelstellen.html.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 06. Dezember 2010 um 11:47 Uhr